Auf dieser Seite soll es um die Konfliktvermeidung von Hund und Wildtieren gehen und natürlich um den eigentlichen Konflikt zwischen Jägern, Naturliebhabern und Hundefreunden. Wenn Sie spezielle Fragen haben, verwenden Sie bitte das Formular im Anschluß.
Man kann als Hundhalter nicht gleich vom einen Komplott von Jägern und Naturfreunden sprechen, wenn sich diese negativ gegen das Freilaufen von Hunden aussprechen. Leider ist es nun mal so, dass Hunde wildern und zwar nur weil der Hundhalter unaufmerksam ist, oder es sich um schlecht ausgebildete Hundeführer und Hunde handelt, die es dann zu solchen Zwischenfällen kommen lasen. Solche Hundefreunde sei es aus unwissend oder aus falscher Freiheitsliebe stärken die eine Gruppe in ihrer Meinung und werfen ein schlechtes Licht auf die vernünftigen Hundehalter welche sich an Regeln halten und Zwischenfälle durch Hunde in der Natur und gegenüber Wildtieren vermeiden wollen. Im Anschluss einige Punkte die man als Hundehalter beachten soll.
1. Ein Hund kann in kürzester Zeit weite Strecken (in 5 Min. 1 Kilometer) zurücklegen, ohne das es der Hundehalter bemerkt. Darum fängt die Vorsicht schon Daheim an. Das bedeutet bei nicht eingezäunten Gärten oder Hofanlagen Hund nicht ohne Aufsicht lassen, bei eingezäunten Anlagen auf Ausbruchsicherheit und Verschluss bei Tag und Nacht achten. Den sollte man dies nicht beachten entstehen Streuner und Hunde die, wenn sich die Gelegenheit bittet auch zum wildern verführt werden. Leidtragende sind die Wildtiere und ihr Hund.
2. Sollten Sie sich nicht sicher sein, dass ihr Hund voll ausgebildet ist, außerhalb von Ortschaften, auf Waldwegen usw. nicht von der Leinen nehmen. Um dem Hund hier trotzdem einen größeren Spielraum zu gewähren Flexi-Leinen oder Schleppleinen verwenden. Die Tiere danken es ihnen. Es hängt natürlich auch von der Rasse (Größe des Hundes) ab, es dürfte jedem klar sein, dass ein Dackel selten Erfolg bei der Verfolgung eines Rehs im Vergleich zu einem Deutschen Schäferhund haben dürfte.
3. Vermeiden Sie, das ihr Hund Futterstellen von Wildtieren betritt. Die Angst der Wildtiere ist so groß, dass sie diese Orte nicht mehr betreten um Futter aufzunehmen, was besonders für junge, kranke und alte Tiere den frühzeitigen Tod im Winter bedeuten kann.
4. Halten Sie den Hund von März bis Juni immer an der Leine, hier sind die Ablegezeiten (Geburtszeit) von vielen Wildtieren, diese sind dann besonders nervös und gefährdet durch freilaufende Hunde. Hier geht durch unsere Hunde eine besondere Gefährdung für die Tierkinder aus. Es enden hier oftmals Leben bevor sie begonnen haben.
Suchen Sie den Kontakt zu ihrem Revierjägern, er kann ihnen Tipps geben, wo Sie ihren Hund ohne Gefährdung von Wildtieren freilaufen lassen können oder besuchen Sie mit ihrem vierbeinigen Freund eine Hundespielwiese, hier trifft er und Sie auf seinesgleichen und haben auch noch Spaß dabei.